💬 Wie funktioniert das mit der Finanzierung?
In den meisten Fällen kann meine Pflegeberatung für Eltern behinderter Kinder über die Pflegekasse nach SGB XI § 45 abgerechnet werden. Ich arbeite mit verschiedenen Kassen direkt zusammen. Sollte Ihre Kasse nicht dabei sein, erhalten Sie von mir einen Antrag zur Kostenübernahme, den Sie einfach einreichen können. Im ersten Termin klären wir alles gemeinsam – Sie müssen sich nicht allein durch den Bürokratiedschungel kämpfen.
🧸 Was ist, wenn mein Kind während der Beratung meine Aufmerksamkeit braucht?
Das ist völlig in Ordnung – genau dafür bin ich da. Unsere Gespräche sind darauf ausgelegt, dass Sie mitten im Leben stattfinden. Wenn Ihr Kind zwischendurch Ihre Nähe braucht oder wir kurz pausieren müssen, passen wir uns flexibel an. Sie müssen nicht „funktionieren“ – es geht um echte Unterstützung in Ihrem echten Alltag.
💻 Brauche ich bestimmte technische Ausstattung?
Ein internetfähiges Gerät mit Kamera und Mikrofon reicht völlig aus – also z. B. ein Smartphone, Tablet oder Laptop. Unsere Treffen finden per Zoom statt. Die Nutzung ist für Sie kostenfrei, und ich unterstütze Sie gern bei der Einrichtung, falls Sie unsicher sind.
⏳ Wie lange dauert ein Termin?
Die Einzelstunden dauern in der Regel 60-90 Minuten. Je nach Thema und Situation können wir im Anschluss entscheiden, ob und wann ein weiteres Treffen sinnvoll ist.
📅 Wie oft finden die digitalen Treffen statt?
Das bestimmen Sie! In der ersten Session entscheiden wir gemeinsam, ob und in welchem Rhythmus weitere Treffen sinnvoll sind. Es gibt keine Mindestanzahl oder Verpflichtung.
❌ Was passiert, wenn ich den Termin absagen muss?
Kein Problem – das Leben als pflegendes Elternteil ist nicht planbar. Sie können Termine bis 24 Stunden vorher kostenfrei verschieben. Sollte es kurzfristiger sein, finden wir gemeinsam eine faire Lösung.
🧾 Gibt es eine Rechnung für die Pflegekasse?
Ja, selbstverständlich. Wenn die Kasse die Kosten übernimmt, rechne ich direkt mit ihr ab. Falls Sie zunächst privat zahlen, bekommen Sie eine detaillierte Rechnung zur Einreichung.
👩👦 Ist das Angebot auch für andere offen?
Ja, sehr gerne. Ob Großeltern, Einzelfallhelferinnen oder Geschwisterkinder – wenn Sie möchten, beziehen wir wichtige Bezugspersonen mit ein. Denn oft hilft es, wenn mehrere Menschen die gleiche Sprache der Pflege sprechen.
👩👧 Kann ich auch als Pflegeoma, Einzelfallhelferin oder Ehrenamtliche teilnehmen?
Ja! Die individuelle Beratung richtet sich an alle Menschen, die ein Kind mit komplexer Beeinträchtigung im Alltag begleiten – nicht nur leibliche Eltern. Das ist gesetzlich so vorgesehen und fachlich auch sinnvoll.